Justin Trembley

"Geist der Schule"

Faceclaim: NF

Details: 19, männlich, heterosexuell

Justin Trembley ist ein Schüler der 13. Klasse, geboren am 1. November in Kanada. Mit 184 cm Körpergröße, hellbraunen Haaren und hellblauen Augen wirkt er unscheinbar - was seinem Spitznamen "Geist der Schule" alle Ehre macht. Ein Name, der nicht liebevoll gemeint ist, sondern aus Mobbing entstand.

Persönlichkeit

Justin ist das komplette Gegenteil eines typischen Teenagers: Er hasst Musik, Lautstärke und Gespräche im Allgemeinen. Seine Vorlieben sind leise schwarz-weiß Filme, Bananen in jeder Form (Saft, Schoko-Kekse), schwarze Kleidung und vor allem seine Ruhe. Er meidet Menschen und Tiere gleichermaßen und fühlt sich am wohlsten allein in seinem abgedunkelten Zimmer mit Bleistift und Papier.

Der junge Mann redet kaum, obwohl er eigentlich viel zu sagen hätte. Wer ihm zu sehr auf die Nerven geht, wird ignoriert - Justin steht einfach auf und geht. Er lächelt fast nie, seit er in Deutschland lebt. Mobbing lässt ihn meist kalt, doch wenn man ihn zu sehr reizt, greift er zu psychologischer Kriegsführung. Körperlich wird er nur in extremen Fällen - bei Frauen beschränkt er sich auf Schubsen oder eine "Respektschelle", bei Männern muss man ihn regelrecht zwingen aufzuhören.

Seine größten Stärken liegen im Zeichnen mit Bleistift und im Philosophieren. Gleichzeitig leidet er unter Sozialphobie und neigt dazu, manchmal zu gesellschaftskritisch zu werden.

Die Verwandlung

Justin war nicht immer so. In Kanada war er ein gesprächiger, gut gelaunter junger Mann voller Lebensfreude. Er hatte eine Clique, für die er alles gegeben hätte, und eine Freundin. Das Leben war, so klischeehaft es klingt, perfekt - alle waren nett zu ihm.

Mit 16 Jahren zog seine Familie nach Leipzig, als sein Vater Hendrick Trembley ein besseres Jobangebot bei der deutschen Zweigstelle seiner Firma bekam. Justin musste alles zurücklassen: seine Freunde, sein Leben, seine Freundin. Die Sprachbarriere machte das erste Jahr in Deutschland zur Hölle. Er entwickelte eine Sozialphobie und rutschte in eine leichte Depression. Noch heute verwendet er oft englische statt deutscher Wörter.

Seine Ex-Freundin betrog ihn während der Fernbeziehung, was ihn noch tiefer in die Depression stürzte. Dabei waren sie nie über Händchenhalten hinausgekommen. Seit seinem Umzug nach Deutschland hatte er keine Romanze mehr.

Flucht in die Kunst

Justin entdeckte das Zeichnen als Zuflucht. Nur er, ein abgedunkelter Raum und das Kratzen eines Bleistifts auf Papier - diese Ruhe wurde zu seinem Anker. Er bezeichnet die "Magie von Radiergummies" als eine seiner Vorlieben, was seine Hingabe zur Kunst unterstreicht.

Sein fünfjähriger Bruder Kenny nervt ihn zu Hause, weshalb Justin froh ist, am Woodside Gymnasium zu wohnen und nur am Wochenende nach Hause zu müssen. Auch dann verbringt er die meiste Zeit in seinem Zimmer. Auf Partys sieht man ihn praktisch nie.

Schulisch

Mit einem Notendurchschnitt von 3- ist Justin kein Überflieger. Sein Lieblings- und bestes Fach ist Kunst, während er Sport hasst. Seine Position an der Schule ist die eines Opfers - praktisch jeder Mobber ist sein Rivale. Er hat keine Freunde.